Zarina Tadjibaeva - Kulturist GmbH

Zarina Tadjibaeva

Vollblut- Komödiantin mit Hang zur Mehrsprachigkeit


  • Theater
  • Film
  • TV
  • Gesang
  • Regie
  • Moderation
  • Private Anlässe
  • Host
  • Radio
  • Schreiben
  • Workshops

Zarina Tadjibaeva kann eigentlich alles – derzeit geht sie mit ihrer dritten Solo-Produktion «Neutralisiert» in Premiere, tourt mit ihren zwei ersten Produktionen «Zarina zeigt den Vogel» und «Verschtehsch?» durch die Schweiz, tritt mit Tanz-Theater Performances auf den grossen Schauspielbühnen in Deutschland auf, singt mit ihrer Band wunderbare Lieder aus Tadschikistan, Iran und Afghanistan, hat ein Faible für Mode, spricht neben Deutsch auch noch Russisch und Persisch (Farsi, Dari, Tadschikisch) und arbeitet als Dolmetscherin. Sie ist Gewinnerin des «Jungsegler:innen Awards» und wirbelt unermüdlich weiter, ganz gemäss ihrem Motto: «Man kann den Wind nicht in einem Einmachglas einfangen»



Preise

  • 2021:
    Gewinnerin «Jungsegler 2021»
  • 2020:
    Gewinnerin 3. Platz «PREMIO» Schweizer Nachwuchspreis Darstellende Künste

«Neutralisiert»

«Wie verstehen Sie die Dolmetscherin?»

Sie ist Teil des Systems, das über das Schicksal von geflüchteten Personen entscheidet: Die Künstlerin Zarina Tadjibaeva arbeitet seit über 20 Jahren als Behördendolmetscherin für Persisch und Russisch im Asylwesen. Der Krieg in der Ukraine und die Ungleichbehandlung von geflüchteten Menschen aus anderen Kriegsregionen hat sie in eine persönliche Krise gestürzt:

«Bin ich nur ein Sprachrohr oder auch Komplizin?»

In einem performativen Selbstportrait setzt sich Zarina Tadjibaeva ihrer eigenen Anhörung aus und hinterfragt die mit ihrer Rolle verbundene Neutralität. Kommt damit vielleicht das Selbstbild der neutralen und sozialen Schweiz, das wir so gerne vor uns hertragen, ins Wanken?

Premiere am Do 26. Oktober 2023 um 20h, Rote Fabrik, Zürich


Zarina Tadjibaeva - «Neutralisiert» Wie verstehen Sie die Dolmetscherin?
© Zarina Tadjibaeva, Bild Zoé Aubry


  • Performance/Text/Künstlerische Leitung: Zarina Tadjibaeva
  • Regie/Künstlerische Leitung: Julia Skof
  • Video/Animation: Tillo Spreng & Joerg Hurschler
  • Raum/Kostümbild: Claudia Tolusso
  • Komposition/Sound: Franziska Bruecker
  • Choreografische Beratung: Marisa Godoy
  • Grafik: Andrea Lei
  • Technik: Chris Kaiser
  • Produktionsleitung: Nathalie Buchli, Kulturist GmbH

  • Koproduktion Fabriktheater Rote Fabrik

  • Stadt Zürich Kultur
  • Fachstelle Kultur Kanton Zürich
  • Ernst Göhner Stiftung
  • Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons Zürich
  • Migros Kulturprozent
  • Schweizerische Interpretenstiftung SIS
  • Jürg George Bürki-Stiftung





«Zarina zeigt den Vogel»

Zarina Tadjibaeva

Die Schauspielerin und Sängerin Zarina Tadjibaeva erzählt von prägnanten Fällen aus ihrem Berufsalltag als Gerichts- und Behördendolmetscherin - mit Herzblut und ihrem unverwechselbaren Sinn für Komödiantik.

Nach dem erfolgreichen Erstling «Verschtehsch?» nimmt sie jetzt die Vogelperspektive ein und betrachtet satirisch überspitzt fluchende Richter, skeptische Befrager, sprachlose Gesuchstellerinnen, rassistische Migranten, kampfbereite HelferInnen und auch jene, die aus Schicksalsschlägen Kapital schlagen. Sie zeigt uns immer wieder den Vogel, und zwar auf so mitreissende Art, dass wir ihn unbedingt sehen wollen. Dabei schmückt sie sich keineswegs mit fremden Federn – alle Geschichten sind wahr.

Premiere: 4. September 2020, Mimos Zürich

  • Texte / Spiel / Gesang: Zarina Tadjibaeva
  • Buch / Regie: Andrej Togni
Zarina Tadjibaeva - Zarina zeigt den Vogel
© Zarina Tadjibaeva Bild: Olga Vartanyan



Trailer «Zarina zeigt den Vogel»



«Verschtehsch?»

Zarina Tadjibaeva

Auf der Bühne steht eine Dolmetscherin, die vom Russischen, Persischen und Tadschikischen ins Deutsche und wieder zurück übersetzt.

Sie jongliert mit Bedeutungen, mit kulturellen Eigenheiten, mit unfreiwilligem Humor, mit scheiternder und gelingender Integration.
Sie taucht ein in fremde Seelen, dramatische Schicksale, in die Missverständnisse des Alltags. Auf dem Standesamt, vor Gericht, beim Psychologen, im Spital.
In ihrer Kunstfigur schöpft Zarina Tadjibaeva aus ihrer vieljähriger Erfahrung als Übersetzerin. Sie schildert eine Fülle von Situationen so intensiv, dass sie als Vollblut- Komödiantin immer wieder ins Spielen kommt und in die einzelnen Figuren schlüpft. Nichts ist ihr fremd. Der geschwätzige Perser, die russische Drama-Queen, die arrogante Beamtin, der orientierungslose Gesuchsteller – vor unseren Augen und Ohren breitet sich ein Kosmos aus, der uns zum Lachen und zum Weinen bringt.

Premiere: 16.11.2018, ZIID Kulturpark, Zürich

  • Texte / Spiel / Gesang: Zarina Tadjibaeva
  • Buch / Regie: Andrej Togni
Zarina Tadjibaeva - Verschtehsch?
© Zarina Tadjibaeva Bild: Hilde Eberhard


Trailer «Verschtehsch?»



«Morgens Russisch, nachmittags Persisch»

Portrait von Nina Fargahi im Tagesanzeiger


Morgens Russisch, nachmittags Persisch - Porträt von Zarina Tadjibaeva im Tagesanzeiger
«Morgens Russisch, nachmittags Persisch»



Bisheriges, Auswahl

Tanz, Theater, Film

  • 2009:
    «Übung zur Sprechtechnik» – Cabaret Voltaire, Spiel
  • 2010:
    «Masnadieri"», G. Verdi – Opernhaus Zürich, Spiel
  • 2011:
    «Die Nase» – Opernhaus Zürich, Spiel
  • 2012:
    «Aschenputtel» – Theater für klassische Bühnenkunst, Spiel
  • 2013:
    «Bleibe» – Kurzfilm, Spiel
  • 2014 – 2016:
    Diverse Auftritte mit ihrer Band ZANAAR
  • 2017:
    «The Radicalization of Jeff Boyd» – Film, Spiel
  • 2018 – heute:
    «Verschtehsch? 1000 und 1 Fall einer Übersetzerin» Spiel, Texte
  • 2020 – heute:
    «Zarina zeigt den Vogel – das Zwitschern einer Dolmetscherin» Spiel, Texte

  • «METAMORPHOSE» Produktionsleitung, Regie, Gesang und Schauspiel